Steeldart-Variante.

Eine Dartscheibe (Dartboard) wird aus Papier oder Kork im günstigen Preissegment hergestellt, dies eignet sich nicht so gut zum häufigen Gebrauch.

Das beste Material zur Zeit ist Sisal:

Sisal sind Fasern aus Blättern einiger Agaven und werden unter hohem Druck in die bekannte, runde Form gepresst. Dafür verwenden die meisten Hersteller, wie zum Beispiel Winmau oder Nodor, hochwertiges afrikanisches Sisal.

Die sogenannte Spinne – damit ist die Trennung der Segmente gemeint – welche die einzelnen Felder des Dartboards unterteilt – besteht aus Stahl und wird in einem der letzten Arbeitsschritte in das Sisal eingepresst.

Da die Sisal-Naturfasern unter hohem Druck in die typische Form gepresst. Im Normalfall sind die Sisalfasern zu Strängen gedrillt und werden anschließend in kleine Scheiben geschnitten.

Diese Scheiben werden dann verpresst, so dass sich durchaus an den Übergängen der einzelnen kleineren Scheiben diese, für Dartboards markanten Risse, bilden können.

Diese Risse sind im Übrigen kein Fehler oder Mängel, sondern einfach ein klarer Hinweis dass man hier mit Naturprodukten arbeitet.

Es gibt erfahrungsgemäß noch eine weitere Besonderheit bei Dartboards, die gerade von Neueinsteigern gerne als Fehler bezeichnet werden.

Es handelt sich dabei um die Anbringung der Zahlen auf dem Zahlenkranz.

Bei den klassischen Zahlenkränzen ist gerade im unteren Bereich die Ziffer 1 etwas gewöhnungsbedürftig angebracht. Sie steht nämlich auf dem Kopf.

Dies hat aber einen ganz einfachen Grund: der obere Bereich der Eins bietet nun mal die Möglichkeit die Zahl an zwei Punkten anzulöten

Dies ist eine wesentlich stabilere Variante, als die Zahl nur an einem Punkt mit dem Zahlenkranz zu verbinden.

Kurzum der Zahlenring ist einfach gehalten und nur bei ausgesuchten Dartboards durch anderes Material und Befestigungsmethoden (halt durch Aufpreis) “schöner” aber auf jedenfall  besser lesbar.

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